|
Die Brust wird zwischen die Plexiglasplatten des Röntgengeräts gelegt. Dann wird die Brust vorsichtig zusammengedrückt. Dieser Schritt wird von der Frau nicht immer als angenehm empfunden, doch ist er wichtig, um eine hohe Bildqualität zu erreichen und um die Strahlung gering zu halten. Dies gelingt, wenn die Brust genau positioniert wird. Nur so lassen sich Röntgenbilder mit hoher Aussagekraft machen. Jede Brust wird in zwei Ebenen geröntgt. Alle Aufnahmen werden anschließend von mindestens zwei bis drei hoch qualifizierten Ärzten begutachtet. Jeder dieser Spezialisten beurteilt die Aufnahmen von mindestens 5.000 Frauen im Jahr. Die Untersuchung ist unkompliziert, alle Ergebnisse werden dokumentiert.
Beim überwiegenden Teil der Frauen – bei ca. 93 % – besteht keine Auffälligkeit. Bei einem kleinen Teil ist eine weitere Abklärung notwendig. In diesem Fall werden weitere Aufnahmen gemacht oder es werden individuell andere Untersuchungsmethoden durchgeführt. |